bloggen4money
Die Professionalisierung der Blogosphäre beginnt langsam. Die hier suchen gerade deutsche Autoren für ihre Weblogs.

Imho machen die einen entscheidenden Fehler: Weblogs dieser Art leben von ihrer Credibility, und die entsteht ganz wesentlich durch die persönliche Zurechenbarkeit (und sei es auch nur ein Pseudonym). Anonymität ist da kontraproduktiv. Weblogs sind Autoren-zentrierte Medien.

ähm, korrektur Es gibt natürlich einen Autoren da bei dem Gesundheitsblog. Nicht gesehen. Trotzdem heißt es nicht "der" Gesundheits-Weblog.

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wieviel manni?

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angeblich zwischen 2000 und 5000 / Jahr. 5 bis 10 Artikel a 500 Zeichen pro Woche. Eigene Recherche. Rein Erfolgsabhängig -40 Prozent Umsatzbeteiligung für die da. Clever.

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is das nich ein bisschen wenig?

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content is nix wert, wissense doch.

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dann solln die selber machen. werden schon sehn, wasse davon haben

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die gesundheits blog bei den ist sehr schlecht
da legt man sich am besten gleich wieder hin

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Geht so - die Kopfschmerzen lassen nach ...
.. glatter Fehler, dem Schmu auch noch glauben zu schenken: viel Trinken!

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naja, eigene themenwahl, das ist schon autorenfixiert. man weiß halt nichts über den abgesteckten rahmen.

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Alles schon mal dagewesen
Sind Weblogs ein Geschäftsmodell, ein Alternativarbeitsplatz für Journalisten, etwas, womit man seine Miete bezahlen kann, wenn man keinen Bock mehr auf seinen Arbeitsplatz hat? - gestern wiedergefunden, aus anderen Gründen

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Ich habe da - mal wieder - eine andere Meinung zu als Sie und der Herr Praschl, den Sie da zitieren. (Die gestellte Frage wird übrigens verneint.) Ich glaube sehr wohl, dass innerhab eines relativ kurzen Zeitraums Geschäftsmodelle entstehen werden, die Journalisten das Überleben ermöglichen werden. Nicht das eingangs zitierte, auch nicht im Sinne von unabhängigem Alternativ-Journalismus. Aber ich sehe da durchaus sinnvolle Wege und Konzepte, schöne und anständige Dinge zu tun.

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seh ich auch so

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lauter zweckoptimismus ;-)

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mit wat fürn zweck?

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Pessimismus habe ich in den letzten zwei Jahren nun wahrlich genug erfahren, und ich kann es auch nicht mehr hören. Es ist kein Pfeifen im Walde, wenn ich so etwas behaupte.

Oder wie es im vorletzten Posting heißt:

Convert a “no” climate into a “yes” climate. Invest in opportunity-making, not just problem-solving.

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sich schonmal auf die zeiten vorbereiten, wo contenvertreiber händerringend contentfinder suchen.

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Die Contentvertreiber müssen dahin gehen, wo sich die Content-Sucher herumtreiben. Leider ist es heute so, dass wir Content-Produzenten für die Vertreiber mitdenken müssen, zum Teil sogar das Geld mitbringen müssen, um unsere Produkte zu vertreiben. Wer das nicht begreift, wird es in unserem Beruf zunehmend schwerer haben. Denn Content an sich ist - in einem professionellen Sinn, wenn man davon leben will - weitgehend entwertet.

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und, treiben sie sich mit einem anzeigenverkäufer im schlepptau auf den entsprechenden messen herum? ich nicht. habe es bisher ja nicht einmal geschafft mir eine anzeigenübliche sparte als mein spezialgebiet zuzulegen. ich hoffe ja immer noch, dass da andere wege der vermarktung vom himmel fallen.

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Vom Himmel fällt nur Regen, Schnee und ab und zu ein Ferienflieger.

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Hagel auch, manchmal

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und fallschirmspringer.

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Sie mein doch nich etwa den?

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da haben sie aber glück gehabt, dass der ihnen nicht auf den kopf gefallen ist!

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Evil Twin antwortet
Herr Meise, ich hab da noch gar keine Meinung, ich seh nur, dass es so plump wie bei den Strategen da oben nicht laufen wird, und für die plumpen Fälle passt das Praschl-Zitat immer noch gut.

Ich gehöre eh nicht zur Puristenfraktion, die meint, dass man mit Weblogs nichts verdienen darf, nur weil ich mir selbst erlaube, auf Antville ein unnützes Weblog zu betreiben.

Aber nicht mal hier ist man davor sicher, dass einem eine nützliche Information oder gar eine beruflich sinnvolle Einladung nach Hamburg auf den Kopf fällt :-)

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BTW: Torsten Jacoby, "Co-Founder" von Creative Weblogging, mit einer kurzen Erläuterung zu seinem Projekt.

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ja, da müssen sich die autoren nicht selber um die vermarktung kümmern. journalist und kaufmensch, das sind nunmal zwei berufen, die nicht jeder in sich vereint.

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eine fürchterlich schlechte seite

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